Eine Brücke zur Wirtschaft schlagen

Das Projekt IT-Hochburg Deutschland will mit der Strategie „Stärken stärken“ die Innovationsfähigkeit von jungen Menschen fördern. Eine umfassende bundesweite Nachwuchsförderung ist vor dem Hintergrund der weltweiten Bemühung um die besten Köpfe im IT-Bereich von nachhaltigem Interesse für die Bundesrepublik. Die Brücke von jungen IT-Talenten zur Wirtschaft zu schlagen ist das Ziel des Projekts „IT-Hochburg-Deutschland“.

Brücke zur WirtschaftAndreas Storm, der parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, bezeichnete das Vorhaben als lohnendes Projekt, bei dem alle nur gewinnen können. Angesichts der internationalen Suche nach IT-Talenten und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels besteht Handlungsbedarf junge Menschen für die Beschäftigung mit der Informatik zu begeistern. Die vom Bundesbildungsministerium geleitete Arbeitsgruppe „High-Tech-Strategie“ für die Informationsgesellschaft bewertet das Thema Förderung von Top-Talenten und die Verfügbarkeit talentierter Nachwuchs- und Fachkräfte als erfolgskritisch für Deutschland.

Vernetzung von Führungskräften und Talenten

Vernetzung der JugendlichenIT-Hochburg Deutschland soll eine nachhaltige Verbindung talentierter Junginformatiker mit der IT-Wirtschaft sicherstellen. Dabei sollen die vielfältigen und interessanten Ausbildungsmöglichkeiten und Beschäftigungsfelder in der IT-Branche für die jungen Menschen erlebbar werden. Mit dem Projekt soll ein aktiver Beitrag zur Umsetzung der Beschlüsse des 1. Nationalen IT-Gipfels 2006 in Potsdam und des 2. Nationalen IT-Gipfels 2007 in Hannover geleistet werden.

Beim jährlich stattfindenden IT-Talentegipfel auf der Burg Liebenzell beschäftigen sich Junginformatiker und Wirtschaftsvertreter mit verschiedenen betrieblichen Aufgaben in Workshops und diskutieren gemeinsam aktuelle Themen und Trends. Bei dem Gipfeltreffen gibt es ausreichend Zeit für den direkten Kontakt zwischen der jungen IT-Begabung und der erfahrenen Unternehmenskompetenz.